Vorteile von Holz beim Bau einer Pool-Terrasse

 

1.) Mehr Komfort

Grundsätzlich versprüht Holz im Gegensatz zu festen Materialien natürlicheres Flair und sorgt für angenehmeren Hautkontakt speziell an heißen Tagen. An Regentagen bilden sich keinerlei Pfützen.

2.) Allgemeine Widerstandsfähigkeit der Struktur

Eine Holzkonstruktion ist eine zusammenhängende, homogene Einheit. Eine lokale Absenkung, wie bei einer Auflösung der Verbindung zwischen Platten oder Fliesen, wird vermieden. Bodenbewegungen, die insbesondere durch Bodenfrost im Winter entstehen können, haben keinerlei Einfluss auf die Stabilität der Pool-Terrasse. Die zusammenhängende Struktur folgt den Höhenschwankungen, es besteht kein Risiko von Brüchen oder Rissen.

3.) Abfließen von Rieselwasser

Das Prinzip der nicht aneinanderstoßenden Belagsbretter verhindert, dass Regenwasser in den Pool läuft.

4.) Kein Unkraut

Durch das Verlegen eines Bodenvlies kann das Regenwasser in den Boden sickern, das Nachwachsen von Unkraut wird verhindert.

Technische Vorteile

Bei instabilem Aufschüttgut: Nach Möglichkeit muss an der Poolmauer eine Stützmauer angebracht und die Belagsbretter auf diese Träger gesetzt werden. Bei einer Polyesterverschalung, kann die Stützmauer auf Krinner Bodenankern angebracht werden. Die Bodenanker können ebenfalls den Tragbalken am Rand der Poolterrasse stützen.

Bei stabilem Untergrund (mehr als 10 Jahre altes oder fachmännisch verdichtetes Aufschüttgut): In jedem Fall muss ein Bodenvlies ausgelegt werden um das Wachsen von Unkraut und Gräsern zu verhindern.

Die Belagsbretter werden anschließend auf höhenverstellbaren Stelzlagern befestigt, deren breite Auflagefläche für eine optimale Gewichtsverteilung sorgt. Die Höhenverstellbarkeit ist darüber hinaus die ideale Lösung für eine Nivellierung der Struktur.

Was Sie vermeiden sollen

Sehr hartes Holz oder Holz mit hoher Dichte speichert mehr Wärme und ist an sehr heißen Tagen als Liegefläche unangenehm. Tropische Hölzer und insbesondere MassarandubaBangkirai und Cumaru neigen zur Splitterbildung.

Leisten aus Holz oder WPC an gerundeten Formenführen führen häufig zu ernsthaften technischen Komplikationen. Latten die gebogen werden, springen und lösen sich häufig. Wenn an bestimmten Teilen Hirnholz verwendet wird, ist es sinnvoller dieses sichtbar zu lassen und es einer spezifischen Behandlung zu unterziehen.

Die am besten geeigneten Holzarten

Accoya, Kebony und Verda eignen sich hervorragend aufgrund der geringen Dichte. Das Holz fühlt sich bei Hautkontakt sehr angenehm an und Splitterbildung ist praktisch ausgeschlossen.